prägen (Gott sei Dank…) zu Hauf unser Leben, bereichern sie es doch auf unterschiedlichste Art und Weise. Vermag man bei Veränderungen das Ruder seines Schiffes noch langsam in eine andere Richtung zu lenken bzw. die ein oder anderen Mängel mit etwas Kitt und Farbe auszumerzen, so beschließt man bei einer Entscheidung doch, sein Schinakl im Hafen zurück zu lassen um mit einem neuen Gefährt von dannen zu ziehen. Auch bei uns in er Wirtshauskuchl fielen solche Entscheidungen. Aber halt, die „Wilde Zeit“ ist ja jetzt fast (mehr dazu am Schluss) vorbei, und darum ist diese Nachricht auch gar nicht so wild, wie sie sich anhört 😉 Nein, sie ist sogar sehr erfreulich!

Nach einem langen, schönen Sommer, in dem uns unser bisheriger Eislieferant nicht mehr in Geschmack und Qualität seiner Sorten überzeugen konnte, haben wir uns auf die Suche nach einer neuen Quelle gemacht. Fündig geworden sind wir in Stephanshart bei der Familie Gebetsberger.  Nach der ersten Kostprobe mussten wir keine Sekunde mehr überlegen, das Sortiment wird bis in ein paar Wochen aufgestockt.  Ein paar Cent wird das Bauernhofeis mehr kosten, aber der Geschmack überzeugt schon nach dem ersten Schlecken, versprochen!

Weiteres wird der Zander zukünftig nicht mehr auf unserer Speisenkarte zu finden sein. Warum? Der Zander, auch ein heimischer Räuber-Fisch, benötigt zum Wachsen viel Futter, das schlägt sich im Preis nieder. Heimischer, frischer Zander ist aufgrund der kleinen Bestände in unseren Gewässern maximal im Umkreis eines guten Züchters erhältlich, der Verkaufspreis wäre in einer bodenständigen Gaststätte unzumutbar. Die zweite Möglichkeit ist Frischware vom Gastro-Handel. Diese stammt, je nach Preislage, gerne aus Frankreich, Spanien, etc. Aus ökonomisch nachhaltiger Sicht auch keine sehr zufriedenstellende Option, vor allem weil der Preis pro Kilo auch noch weit über den der anderen Möglichkeiten in Österreich liegt. Ja und woher stammt nun das Zanderfilet, welches bislang auf den traditionellen Speisenkarten unserer Gaststätten stand und vielerorts noch steht? Und warum hält er sich schon so lange trotz starker Alternativen im Speisenangebot? Ich möchte echt keine Zeit mehr dafür verschwenden! Das Preis-Leistungs-Verhältnis hat gestimmt, doch jetzt ist es Zeit, die Kartonagen aus dem Tiefkühlhaus zu verbannen. Die Forelle wird nun fix in unsere Speisenkarte übernommen, Saibling, Lachsforelle oder Karpfen bereichern je nach Angebot unsere Tageskarte „Saisonal und Regional“.

 

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Heimisches Forellenfilet – Fischgenuss ohne Kompromiss

Apropos Tageskarte. Unsere traditionelle „Hasensuppe“ gibt´s weiterhin den ganzen November, auch den Rehbraten wollen wir in dieser Zeit noch nicht missen. Wer noch gerne eine „Hasen-Suppen-Runde“ (1 ganzer Hase für 8 bis 12 Personen mit Beilagen) anmelden möchte, bitte bis Ende November, damit wir bei der Jagd die Hasen bestellen können, genießen kann man ihn gerne auch noch später!

 

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Handwerk und Feingefühl – Hauptgrundzutaten unserer Hasensuppe

 

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