Die Zeit zwischen Neujahr und Urlaub ist für mich ein gastronomisches „Niemandsland“. Die intensive Zeit im Dezember scheint vorbei und der vorfreudig herbei gesehnte Urlaub zu den Semesterferien in guter Sichtweite. Als wahrliche Faschings-Legasthenikerin und aufgrund völlig entzugsgeschädigter Geschmacksnerven wegen Mangel an buntem, saisonalen Gemüse- bzw. Obstangebot würde ich mir als mein eigener Doktor einen Winterschlaf den ganzen Jänner verordnen – Stichwort „Winterstarre“/“Jännerloch“ im letzten Jahr…

Doch das wäre jetzt ein bisserl zu einfach, und, ehrlich gestanden, das ach so herrlich trübe, wechselnde, kalt warm nasse und wer weiß sonst noch Wetter treibt einen ja momentan noch förmlich in diese Miese-Peter-Laune hinein 😉 Fenster auf, rausgehen ist ja was für geübt Mutige, tief Luft holen, Stille halten. STILLE, hier ist sie wieder, das vermeintliche Nichts, wird mich verfolgen dieses Jahr. Sie klärt den Nebel und macht Dinge greifbar. Der Zeitpunkt scheint ja nicht besser für ein Projekt, eine Veränderung oder einen vernünftig gesteckten Vorsatz. Außerdem gibt´s doch ein paar Tage, die einem das Durchhalten versüßen, wenn man es zulässt. Ob es ein festlich amüsanter Ball ist (bei uns diesen Samstag, 20. 1., Musikverein Weistrach!!!), bei dem das herraus Putzen und Feinmachen einen nicht nur einen Tag die Gedanken zerstreut oder der Kinderfasching am 28. 1., bei dem das Kinderlachen und die freudestrahlenden Augen die meist aufreibenden Kostüm-Vorbereitungen vergessen lassen. Und wem das zu viel Trubel ist, ein genüssliches Tässchen Kaffee oder Tee bei Familie und Freunden oder einfach mal alleine, vielleicht mit etwas Lesestoff, schmeckt auch um diese Jahreszeit vorzüglich.

Gedanklich bzw. vorbereitungstechnisch geht´s dann auch schon in den Februar. Schließlich ist das neue Programm Frühling/Sommer für die Kochabende auf „Rabenlehen“ in Arbeit (Termine stehen schon…) und auch die Fischwochen im Monat März im Wirtshaus mit einem Fischbuffet an zwei Freitagen (2. und 9. März jeweils ab 19 Uhr) als Highlight´s stehen an. Vorfreude schwingt mit! Schwuppdiwupp ist er rum, der Jänner, alles gut!!!

 

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Jänner, mein Niemands-Land

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