Die Natur macht´s uns im großen Stil ja vor. Im Frühling die Blüte, im Sommer wird gewachsen, der Herbst bringt die Ernte und im Winter wird gerastet. Simpel, regelmäßig und beständig. Dem entsprechend angepasst hat sich die Vegetation, mal läuft´s besser, mal läuft´s schlechter. Erkennt man an den Knospen, Blättern und Früchten den äußeren Zustand eines Baumes, so muss man aber bedenken, dass dies noch gar nichts über den Inneren aussagt. Im Holz, den Jahresringen, sieht man oft den gewaltigen Unterschied, wieviel Energie in welchem Jahr zur Verfügung stand. Starker Winter, wenig Wasser, viel Sonne… Vielleicht stießen die Wurzeln ja auch mal auf einen anderen Nährboden? Fruchtbarer Humus, lehmige Schichten, hartes Gestein?

Und was wäre, wenn das bei uns Menschen manchmal genau so ist und es uns in dieser schnelllebigen Zeit einfach nur an Bewusstsein dafür fehlt? Dann würden wir mit uns selbst und mit unseren Mitmenschen vielleicht manchmal weniger hart ins Gericht gehen und darauf vertrauen, dass wieder andere Zeiten kommen werden, zuversichtlich und beruhigt, dass jeder Baum auf´s Neue immer wieder seine Blüten bringen wird. Auf ein schönes Neues 2019!

 

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