Autor: lydsbaer

News on the Blog

Zeitgleich mit dem Meteorologischen Frühlingsbeginn, Mutter Natur spannt uns ja noch ein bisschen auf die Folter, starten unsere Fischwochen. Die Qual der Wahl hatte ich bei der Auswahl, schließlich soll´s ja nicht nur schmecken, sondern auch heimisch bzw. nachhaltig sein. Feine Filets aus unserem Ländle sind es geworden, dazu ein saftiges Bio-Lachsfilet sowie meine ins Herz geschlossenen „Blue-Label“-Garnelen. Diese Qualität schlägt sich zwar etwas im Preis nieder, aber man schmeckt´s, versprochen! Herzhaft, gschmackig und unkompliziert kombiniert mit klassischen Beilagen lassen sie das vitale Feinschmecker-Herz höher schlagen. Für Fleischtiger habe ich noch unsere heiß geliebte Beiriedschnitte darauf gepackt 😉

Eine weitere willkommene Abwechslung im Monat März sind die Theater-Aufführungen der Theatergruppe aus Weistrach. Sorgfältig ausgewählt haben sie auch heuer wieder das unterhaltsame Stück „Nonnen – Poker“, ein Angriff auf die Lachmuskeln in 3 Akten. Aufführungstermine:
Samstag, 3. März 2018 20 Uhr
Samstag, 10. März 2018 20 Uhr
Sonntag, 11. März 2018 14.30 Uhr
Freitag, 16. März 2018 20 Uhr
Samstag, 17. März 2018 20 Uhr
Kartenbestellungen sowie Sitzplatzreservierungen werden unter 0676/434 36 06 an Dienstagen zwischen 9 und 10 Uhr sowie an Freitagen zwischen 20 und 21 Uhr entgegen genommen. Sowohl die Mitglieder als auch wir freuen uns auf zahlreichen Besuch!

Der letzte Punkt, der eine Neuigkeit in unserem Wirtshaus darstellt, hat mit der nicht endenden Thematik ums Thema Rauchen zu tun. Wir sind eine Wirtsfamilie, die versucht, weder schwarz noch weiß zu denken. Wir wissen, dass Rauchen ungesund ist und sowohl für Mitarbeiter als auch Gäste bei erhöhtem Aufkommen eine Zumutung ist. Dass sind Zucker, Fette, Alkohol und Lärm im Übermaß genossen jedoch auch. Wir reflektieren ständig das leidige Thema Rauch. In unserem Dorfwirtshaus sind wir oft in der zwiespältigen Lage, es jedem Recht machen zu WOLLEN, mit großer Betonung auf Wollen. Die zwei Lager „Rauchen“ und „Nicht-Rauchen“ tragen jedoch immer häufiger zu schlechter Stimmung bei, zugespitzt hat sich die Situation besonders an Sonntagen. Daher haben wir aus Rücksicht auf die zahlreichen Familien, die uns vor allem Sonntags mit ihren Kindern zum Mittagessen besuchen, an Sonn- und Feiertagen im Erdgeschoß ein komplettes Rauchverbot eingeführt. An den anderen Tagen behalten wir die derzeitige Trennung der Raucher/Nichtraucher-Bereiche bei. Wir danken für das Verständnis!

 

Neues Familienmitglied gesucht!

Wir sind ab sofort auf der Suche nach einem neuen Mitglied in unserem Familienbetrieb in der Küche!

Köchin, Koch, Profi, Küchenperle, Chef, Taudendsassa oder Küchenfee
natürlich mit Leidenschaft und Hingabe zum Kochen?

Der freie Arbeitsplatz ist langfristig als Vollzeitanstellung (40 Stunden/Woche) gedacht. Natürlich wäre auch eine Aufteilung auf 2 Teilzeitstellen (20 Stunden/Woche) möglich. Geboten werden neben Kost und Logis geregelte Arbeitszeiten bei leistungsgerechter Bezahlung (Basis Kollektiv je nach Ausbildung).

Weitere Informationen gerne bei uns im Gasthof, unter (07477) 423 64 sowie per Mail kontakt@wirtshauskuchl.com . Wir würden uns sehr über eine Bewerbung jeder Altersklasse sowie ein persönliches Gespräch freuen!

Für alle Anderen, bitte weitersagen & teilen, damit wir auch Euch auch weiterhin in gewohnter Weise verwöhnen können & dürfen!

 

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aber nur nicht sentimental werden ;-)

Im letzten Beitrag habe ich noch wunderbar über die Highlights im Leben philosophiert, „die Schaumkrone beim Bier“, der „Puderzucker beim Krapfen“ und das „Weinglas bei Wein“. Da zählt der Augenblick, der Moment des Geschehens. Heute, ein paar Tage später, ist´s der Inhalt, der mir wahrlich in freudiger Erinnerung bleibt und mein Herz nachhaltig berührt. So wäre die Schaumkrone nix ohne den Hopfen, das Malz, die Arbeit  der Bauern und das Feingefühl der Braumeister. Kein Puderzucker der Welt kann hinweg täuschen über einen harten, trockenen Krapfen mit billiger Marmelade und ohne der Liebe des Bäckers. Und auch das schönste, teuerste Glas der Welt vermag den Geruch und Geschmack des Weines nur zu unterstreichen, niemals zu verbessern. Erfüllt und einzigartig wird das Ganze jedoch erst mit den Menschen, denen wir tag täglich begegnen. Kein Bier ohne gesellige Runde, kein Kaffeetratsch ohne den lieben Freunden und kein gutes Achterl ohne etwas zu Quatschen!

So war´s auch beim  Fernsehbericht, eine Momentaufnahme, wunderbare Bilder, ein schöner Bericht (danke Barbara und Christoph!), ein herrliches Erlebnis. Doch das, was bleibt, sind die Erlebnisse im Herzen. Die Zufälle, die sich ergeben müssen, bis man zu so einem Highlight kommt, die neuen Begegnungen, die in den letzten Wochen mit neuen und bekannten Gesichtern statt gefunden haben. Aber natürlich auch die vielen Puzzlesteine, die sich seit Jahrzehnten in unserem Haus zusammen gefügt haben und solche Dinge erst in ihrem Glanz erstrahlen lassen. Scheinbar unauffällig summieren sie sich zusammen, das Eine still und heimlich, das Andere beständig und verlässlich, das Nächste unerwartet und überraschend. Ist´s ein Puzzle oder eine Gleichung? Was wäre das Berechenbare ohne eine gute Portion Glück inklusive Gesundheit?

Der richtige Zeitpunkt um ein bisschen zu reüssieren und Dinge, die sich ergeben, nicht als selbstverständlich abzutun.

Danke für den Zusammenhalt, der Stärke, der Beständigkeit und die Ruhe in der Familie.
Danke für das Zusammenspiel von Familie, Mitarbeitern und unseren Gästen.
im Bewusstsein, dass Gesundheit und Glück ein wahrliches Geschenk sind!

und jetzt bitte nicht sentimantal werden 😉

 

Highlights

gehören zum Leben dazu wie der Puderzucker auf den Faschingskrapfen, die Schaumkrone auf das Bier oder das langstiehlige Glas zum guten Tropfen Wein. Solche Höhepunkte sind jedoch nicht immer nur wohl verdient oder gut geplant, manchmal gehört auch eine gute Portion Glück dazu, und so kam es, dass  letzten Mittwoch ein Team vom ORF im Zuge des Vormittag-Programms „Guten Morgen Österreich“ bei uns zu Gast im Kochstudio war. Der riesige Truck des Frühstück-Fernsehens macht nämlich von Mittwoch, 14. 2. bis Donnerstag, 15. 2., in Weistrach halt und wir hatten die Ehre, ein typisches Mostviertler Gericht zu präsentieren! Damit der Bericht natürlich richtig geschnitten und vertont werden kann, werden die einzelnen Beiträge vorab gedreht. Das Rezept der Mostsuppe habe ich natürlich auf die Kochidee gestellt, wenn wir nach unserer Winterpause am 15. 2. wieder öffnen, wird sie auch auf der Tageskarte zu finden sein. Übrigens, so fesch im Dirndl koch ich natürlich außer an den Kochabenden auf „Rabenlehen“ natürlich nicht, aber es hat wirklich unglaublich Spaß gemacht 😉

Ein herzliches Dankeschön möchten wir der Gemeinde Weistrach mit unserem Bürgermeister Erwin Pittersberger aussprechen. Es macht einfach unglaublich viel Freude, in einer dynamischen, aktiven und modernen Gemeinde wohnen und arbeiten zu dürfen. Es ist nicht selbstverständlich, dass so offen und locker mit solchen schönen, abwechslungsreichen Möglichkeiten umgegangen wird!

 

alle Jahre wieder

Die Zeit zwischen Neujahr und Urlaub ist für mich ein gastronomisches „Niemandsland“. Die intensive Zeit im Dezember scheint vorbei und der vorfreudig herbei gesehnte Urlaub zu den Semesterferien in guter Sichtweite. Als wahrliche Faschings-Legasthenikerin und aufgrund völlig entzugsgeschädigter Geschmacksnerven wegen Mangel an buntem, saisonalen Gemüse- bzw. Obstangebot würde ich mir als mein eigener Doktor einen Winterschlaf den ganzen Jänner verordnen – Stichwort „Winterstarre“/“Jännerloch“ im letzten Jahr…

Doch das wäre jetzt ein bisserl zu einfach, und, ehrlich gestanden, das ach so herrlich trübe, wechselnde, kalt warm nasse und wer weiß sonst noch Wetter treibt einen ja momentan noch förmlich in diese Miese-Peter-Laune hinein 😉 Fenster auf, rausgehen ist ja was für geübt Mutige, tief Luft holen, Stille halten. STILLE, hier ist sie wieder, das vermeintliche Nichts, wird mich verfolgen dieses Jahr. Sie klärt den Nebel und macht Dinge greifbar. Der Zeitpunkt scheint ja nicht besser für ein Projekt, eine Veränderung oder einen vernünftig gesteckten Vorsatz. Außerdem gibt´s doch ein paar Tage, die einem das Durchhalten versüßen, wenn man es zulässt. Ob es ein festlich amüsanter Ball ist (bei uns diesen Samstag, 20. 1., Musikverein Weistrach!!!), bei dem das herraus Putzen und Feinmachen einen nicht nur einen Tag die Gedanken zerstreut oder der Kinderfasching am 28. 1., bei dem das Kinderlachen und die freudestrahlenden Augen die meist aufreibenden Kostüm-Vorbereitungen vergessen lassen. Und wem das zu viel Trubel ist, ein genüssliches Tässchen Kaffee oder Tee bei Familie und Freunden oder einfach mal alleine, vielleicht mit etwas Lesestoff, schmeckt auch um diese Jahreszeit vorzüglich.

Gedanklich bzw. vorbereitungstechnisch geht´s dann auch schon in den Februar. Schließlich ist das neue Programm Frühling/Sommer für die Kochabende auf „Rabenlehen“ in Arbeit (Termine stehen schon…) und auch die Fischwochen im Monat März im Wirtshaus mit einem Fischbuffet an zwei Freitagen (2. und 9. März jeweils ab 19 Uhr) als Highlight´s stehen an. Vorfreude schwingt mit! Schwuppdiwupp ist er rum, der Jänner, alles gut!!!

 

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Jänner, mein Niemands-Land

Auf ins „Nichts“!

Zugegeben, die oberen Zeilen sind gestohlen. Aber sie waren einfach so schön zu lesen, dass ich sie einfach vom Servus-Magazin übernehmen musste. Zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Gemütsverfassung standen sie da, die Worte, die mich beruhigten, spiegelten sie ein doch in mir verborgenes, wieder entdecktes Bedürfnis wieder.

Stille. Ja was ist den das für eine Wirtin die sich Stille im scheinbar stärksten Monat des Jahres wünscht!?! Drunter und Drüber muss es gehen, Party hier, feiern da, spät in die Nacht und Aktion rund um die Uhr… ja was wäre schon ein Dezember den man nicht auch a bissal „spürt“? Doch dann ist sie da, die Stunde, der Zeitpunkt, der Augenblick, wo man die Augen schließt und sich nicht nur im Außen, sondern auch im Inneren wahr nimmt. Jetzt ist Vorsicht geboten, den Stille zu zulassen ist eine Fähigkeit, die nicht Jedermanns Sache ist. Das vermeintliche Nichts, anfänglich meist zu Unrecht, oft als beängstigendes Gefühl wahrgenommen, erweist sich als großer Reichtum in unserer hektischen Zeit, vereint sie doch Körper, Geist und Seele und nährt somit fast von alleine unsere Kraft- und Energiequellen.

Ein Versuch ist´s wert, versprochen. In diesem Sinn wünsche ich Euch für´s Neue Jahr nicht nur Gesundheit und Glück, sondern auch eine schöne Begegnung mit Eurem „persönlichem Nichts“!

P.S.: Natürlich ist etwas persönlicher Freiraum zur Ergründung seines Nichts von Vorteil 😉 Wir gönnen uns und unserem Team ein paar freie Tage und sind ab Samstag,  6. Jänner 2018 wieder. Unser Mostviertler Buffet gibt´s übrigens wieder ab 9. Jänner. Wir freuen uns wieder sehr auf Euren Besuch!

Hackerl das Erste

Wenn ich so die letzten Wochen in meinem gefühlt „letzten“ Gang Vollgas Richtung Jahresende zusteuere, fällt mir heuer eines auf: Jedes Hackerl auf meiner „To-Do-Liste“ für Weihnachten lässt meine Rezeptoren für Weihnachtsstimmung munter werden. Ahhh, jetzt schon! Für mich ein großer Fortschritt 😉 stellte sich in unserem hektischen Gastroleben das Gefühl von Weihnachten frühestens bei Kerzenschein und Singesang unterm Christbaum ein.

Kekse gebacken Nummer Eins, Geschenke und Aufmerksamkeiten besorgt Nummer Zwei, Events und Festlichkeiten auf Rabenlehen gelungen Nummer Drei, jetzt fehlt noch Nummer Vier wenn es im Gasthof ruhiger wird und Nummer Fünf wenn die grob vernachlässigten eigenen vier Wände vom Lurch und Staub befreit sind 😉 Ich möchte zwar keinesfalls meinen, dass nicht all diese Dinge einzeln für sich großen Spaß machen, jedoch entwickelt sich ein angenehmes Gefühl der Entspanntheit und Gelassenheit, wenn ein Hackerl nach dem Anderen gesetzt ist…

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Die Kochabende auf „Rabenlehen“ waren zu Jahresende nicht nur für meine Gäste ein unvergessliches Erlebnis, auch für mich, meinem Mann und meine Eltern gestalteten sie sich in einer wunderbaren Art und Weise gepaart mit einer unbeschreiblichen Bereicherung, unterschiedlicher hätten sie nicht verlaufen können. Zuerst fand ein Kochabend mit einer „offenen Gruppe“ (d.h. mit unterschiedlichen Teilnehmern) statt, anschließend buchte eine kleine Firma den Abend als Kochkurs exklusiv und kochten sehr interessiert mit, es folgte eine größere geschlossene Gruppe die sich mehr auf die Verkostung der Weine konzentrierte, dicht gefolgt von zwei wirklich stimmungsvollen (und sehr ertragreichen) Kekserlabenden, zum Schluss gab es noch ein wahrlich herrschaftliches „Private Dining“  als Weihnachtsfeier. Das hört sich ungemein spannend an und fast so, als ob wir die Arbeit in unserem Gasthof etwas vernachlässigen würden.

Doch keine Sorge, das täuscht, und zwar gewaltig. Mit Leidenschaft und Hingabe betreuen wir jeden unserer Gäste, vom Mittagsmenü zum „á la Carte“ Gast, von der kleinen bis zur großen Feierlichkeit und natürlich, so wie jetzt zu dieser Jahreszeit, von der gemütlichen Stammtischrunde bis zur wohl verdienten Weihnachtsfeier.
Schön, dass wir so treue Gäste haben, die gerne zu uns kommen, Danke!

Post vor Weihnachten wird sicher noch kommen, bis dahin: Mögen möglichst viele „Hackerl“ ihren Platz auf der Liste finden!

In der Zielgeraden

befindet sich die Adventzeit, und ich hab das Gefühl, dass ich vor lauter „Hinrasen“ zum finalem Weihnachts-Fest doch etwas übersehe… Die Tatsache, dass ich wohl nicht die Einzige bin, der es so geht, beruhigt ungemein. Die Vorfreude auf schöne Tage im Beisammensein mit der Familie im Blickpunkt lässt mich dann doch immer wieder inne halten.

Nun zu deinem wichtigen Punkt! Es gab ja ein kleines Gewinnspiel auf Facebook anlässlich der Kekserl-Backerei auf „Rabenlehen“. Herzlichen Dank fürs Mitspielen, Teilen, Liken und Kommentieren!!! Die glückliche Gewinnerin Karin habe ich bereits verständigt, und für die Anderen: nicht traurig sein, nächste Chance nützen! Wie manche vielleicht wissen, durfte ich anlässlich der Renovierung zur „Kaiserin-Elisabeth-Warte“ beim zugehörigem Folder mit einer „Sissi-Kocherei“ mitwirken. Und da die Namensgeberin am 24. Dezember Geburtstag gehabt hätte, wird es in Kooperation mit NÖ Regional bzw. Mostvierel – Tourismus wieder eine Verlosung geben…

Stimmungsvoll und abwechslungsreich war letzte Woche die Advent-Besinnung im Kochstudio. Während am Dienstag Herr Herbert Pauli den Abend mit seinen Adventgeschichten aus dem Buch „Honig, Zimt und Kerzenduft“ abrundete, wurden wir am Mittwoch von Nikolo & Krampus überrascht, zum Schluss ging jeder mit einer großen Ladung Kekse nach Hause, die so gut waren, dass ich mir nicht sicher bin, ob sie bis Weihnachten reichen werden 😉

Im Wirtshaus erfreuen wir uns selbstverständlich auch genussvoller Stunden in weihnachtlich dekorierten Stuben, das Aufhängen des Kranzes im Außenbereich stellte sich heuer als echte Challenge für mich da… doch jetzt erfreut er uns umso mehr!

Bitte nicht vergessen: Im Dezember fällt das Mostviertler Buffet (immer Dienstag) aus. Aufgrund der doch sehr dichten Geschäftstage und der ausgedehnten Abende (Nächte) bei den Weihnachtsfeiern tut uns und unseren Mitarbeitern dieser zusätzliche freie Tag sehr gut. Danke für´s Verständnis!

Herzlichen Dank an meine Freundin Daniela, der wieder tolle Fotos gelungen sind!

www.adelberger-d.at

 

Im Gspür´

Irgendwie ist´s jetzt ein bissal ruhig geworden AUF der „Wirtshauskuchl“. Doch der Schein trügt. Den IN der „Wirtshauskuchl“, bzw. im ganzen Wirtshaus sammeln sich noch viele kleine Dinge, die dieses Jahr geschehen aber auch noch erlebt werden wollen.  Unser Garderoben-Bereich im 1. Stock bekam nicht nur farblich ein Upgrade, auch Mobiliar wurde und wird noch ausgesucht. Das Extrazimmer wird sich freitags Abends neuer Tischwäsche erfreuen, die Deko für die kommenden Wochen im Innen- und Außenbereich erstrahlt im weihnachtlichem Glanz, die Kochabende der letzten Samstag Abende auf „Rabenlehen“ waren wunderschön, die Kekserl-Advent-Besinnung folgt in der nächsten Woche, ein paar schöne Weihnachtsfeiern sowohl im Wirtshaus als auch auf Rabenlehen folgen, boahhh. Wie ging nochmal die Geschichte mit dem glücklichem Hamster im Laufrad aus, der vor lauter Eifer und Bewegungsfreude nicht aufhören konnte?

Aber nein, Gott sei Dank, und das im wahrsten Sinne des Wortes, wurden wir mit „Gespür“ ausgestattet, welches wir im letzten Jahr wieder vermehrt wahrnehmen durften 😉 Mit einer Vorahnung im Kopf und einem Bauchgefühl in der Magengegend war uns letztes Jahr im Dezember, als wir unseren Jahresplan „Wirtshaus durchs Joar“ terminisierten (der Neue ist übrigens auch schon fertig…), schon bewusst, es wird eng. Eng für was? Zeit für die Familie, für die Kinder, für das Miteinander und ja, auch Zeit für sich selbst, ein besonders wertvolles aber unterschätztes Gut. Die zusätzlichen anderen Vorbereitungen, Besorgungen und Einladungen in der Adventzeit sowie die verkürzte Helligkeit am Tag können da das Fass schon mal Überlaufen lassen sowie die Laune gehörig ins Ungleichgewicht bringen!  Daher haben wir damals schon beschlossen, den ganzen Dezember Dienstags zu schließen. Unsere Freunde des Mostviertler Buffets müssen wir bis dahin schon ins Neue Jahr vertrösten, aber keine Sorge, ab 9. Jänner geht´s wieder in gewohnter Freude weiter!!!

Zum Abschluss noch eine kleine  Ankündigung: Herr Herbert Pauli hat mir sein Buch „Honig, Zimt und Kerzenduft“ zur Verfügung gestellt. Kleine feine Adventgeschichten sind darin herrlich kombiniert mit klassisch schmackhaften Kekserl-Rezepten. Dazu möchte ich am Wochenende ein kleines Gewinnspiel in Kombination mit einem „Kochabend-Gutschein“ starten. Über rege Teilnahme würde ich mich sehr freuen!

 

Veränderungen und Entscheidungen

prägen (Gott sei Dank…) zu Hauf unser Leben, bereichern sie es doch auf unterschiedlichste Art und Weise. Vermag man bei Veränderungen das Ruder seines Schiffes noch langsam in eine andere Richtung zu lenken bzw. die ein oder anderen Mängel mit etwas Kitt und Farbe auszumerzen, so beschließt man bei einer Entscheidung doch, sein Schinakl im Hafen zurück zu lassen um mit einem neuen Gefährt von dannen zu ziehen. Auch bei uns in er Wirtshauskuchl fielen solche Entscheidungen. Aber halt, die „Wilde Zeit“ ist ja jetzt fast (mehr dazu am Schluss) vorbei, und darum ist diese Nachricht auch gar nicht so wild, wie sie sich anhört 😉 Nein, sie ist sogar sehr erfreulich!

Nach einem langen, schönen Sommer, in dem uns unser bisheriger Eislieferant nicht mehr in Geschmack und Qualität seiner Sorten überzeugen konnte, haben wir uns auf die Suche nach einer neuen Quelle gemacht. Fündig geworden sind wir in Stephanshart bei der Familie Gebetsberger.  Nach der ersten Kostprobe mussten wir keine Sekunde mehr überlegen, das Sortiment wird bis in ein paar Wochen aufgestockt.  Ein paar Cent wird das Bauernhofeis mehr kosten, aber der Geschmack überzeugt schon nach dem ersten Schlecken, versprochen!

Weiteres wird der Zander zukünftig nicht mehr auf unserer Speisenkarte zu finden sein. Warum? Der Zander, auch ein heimischer Räuber-Fisch, benötigt zum Wachsen viel Futter, das schlägt sich im Preis nieder. Heimischer, frischer Zander ist aufgrund der kleinen Bestände in unseren Gewässern maximal im Umkreis eines guten Züchters erhältlich, der Verkaufspreis wäre in einer bodenständigen Gaststätte unzumutbar. Die zweite Möglichkeit ist Frischware vom Gastro-Handel. Diese stammt, je nach Preislage, gerne aus Frankreich, Spanien, etc. Aus ökonomisch nachhaltiger Sicht auch keine sehr zufriedenstellende Option, vor allem weil der Preis pro Kilo auch noch weit über den der anderen Möglichkeiten in Österreich liegt. Ja und woher stammt nun das Zanderfilet, welches bislang auf den traditionellen Speisenkarten unserer Gaststätten stand und vielerorts noch steht? Und warum hält er sich schon so lange trotz starker Alternativen im Speisenangebot? Ich möchte echt keine Zeit mehr dafür verschwenden! Das Preis-Leistungs-Verhältnis hat gestimmt, doch jetzt ist es Zeit, die Kartonagen aus dem Tiefkühlhaus zu verbannen. Die Forelle wird nun fix in unsere Speisenkarte übernommen, Saibling, Lachsforelle oder Karpfen bereichern je nach Angebot unsere Tageskarte „Saisonal und Regional“.

 

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Heimisches Forellenfilet – Fischgenuss ohne Kompromiss

Apropos Tageskarte. Unsere traditionelle „Hasensuppe“ gibt´s weiterhin den ganzen November, auch den Rehbraten wollen wir in dieser Zeit noch nicht missen. Wer noch gerne eine „Hasen-Suppen-Runde“ (1 ganzer Hase für 8 bis 12 Personen mit Beilagen) anmelden möchte, bitte bis Ende November, damit wir bei der Jagd die Hasen bestellen können, genießen kann man ihn gerne auch noch später!

 

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Handwerk und Feingefühl – Hauptgrundzutaten unserer Hasensuppe