In der Zielgeraden

befindet sich die Adventzeit, und ich hab das Gefühl, dass ich vor lauter „Hinrasen“ zum finalem Weihnachts-Fest doch etwas übersehe… Die Tatsache, dass ich wohl nicht die Einzige bin, der es so geht, beruhigt ungemein. Die Vorfreude auf schöne Tage im Beisammensein mit der Familie im Blickpunkt lässt mich dann doch immer wieder inne halten.

Nun zu deinem wichtigen Punkt! Es gab ja ein kleines Gewinnspiel auf Facebook anlässlich der Kekserl-Backerei auf „Rabenlehen“. Herzlichen Dank fürs Mitspielen, Teilen, Liken und Kommentieren!!! Die glückliche Gewinnerin Karin habe ich bereits verständigt, und für die Anderen: nicht traurig sein, nächste Chance nützen! Wie manche vielleicht wissen, durfte ich anlässlich der Renovierung zur „Kaiserin-Elisabeth-Warte“ beim zugehörigem Folder mit einer „Sissi-Kocherei“ mitwirken. Und da die Namensgeberin am 24. Dezember Geburtstag gehabt hätte, wird es in Kooperation mit NÖ Regional bzw. Mostvierel – Tourismus wieder eine Verlosung geben…

Stimmungsvoll und abwechslungsreich war letzte Woche die Advent-Besinnung im Kochstudio. Während am Dienstag Herr Herbert Pauli den Abend mit seinen Adventgeschichten aus dem Buch „Honig, Zimt und Kerzenduft“ abrundete, wurden wir am Mittwoch von Nikolo & Krampus überrascht, zum Schluss ging jeder mit einer großen Ladung Kekse nach Hause, die so gut waren, dass ich mir nicht sicher bin, ob sie bis Weihnachten reichen werden 😉

Im Wirtshaus erfreuen wir uns selbstverständlich auch genussvoller Stunden in weihnachtlich dekorierten Stuben, das Aufhängen des Kranzes im Außenbereich stellte sich heuer als echte Challenge für mich da… doch jetzt erfreut er uns umso mehr!

Bitte nicht vergessen: Im Dezember fällt das Mostviertler Buffet (immer Dienstag) aus. Aufgrund der doch sehr dichten Geschäftstage und der ausgedehnten Abende (Nächte) bei den Weihnachtsfeiern tut uns und unseren Mitarbeitern dieser zusätzliche freie Tag sehr gut. Danke für´s Verständnis!

Herzlichen Dank an meine Freundin Daniela, der wieder tolle Fotos gelungen sind!

www.adelberger-d.at

 

Im Gspür´

Irgendwie ist´s jetzt ein bissal ruhig geworden AUF der „Wirtshauskuchl“. Doch der Schein trügt. Den IN der „Wirtshauskuchl“, bzw. im ganzen Wirtshaus sammeln sich noch viele kleine Dinge, die dieses Jahr geschehen aber auch noch erlebt werden wollen.  Unser Garderoben-Bereich im 1. Stock bekam nicht nur farblich ein Upgrade, auch Mobiliar wurde und wird noch ausgesucht. Das Extrazimmer wird sich freitags Abends neuer Tischwäsche erfreuen, die Deko für die kommenden Wochen im Innen- und Außenbereich erstrahlt im weihnachtlichem Glanz, die Kochabende der letzten Samstag Abende auf „Rabenlehen“ waren wunderschön, die Kekserl-Advent-Besinnung folgt in der nächsten Woche, ein paar schöne Weihnachtsfeiern sowohl im Wirtshaus als auch auf Rabenlehen folgen, boahhh. Wie ging nochmal die Geschichte mit dem glücklichem Hamster im Laufrad aus, der vor lauter Eifer und Bewegungsfreude nicht aufhören konnte?

Aber nein, Gott sei Dank, und das im wahrsten Sinne des Wortes, wurden wir mit „Gespür“ ausgestattet, welches wir im letzten Jahr wieder vermehrt wahrnehmen durften 😉 Mit einer Vorahnung im Kopf und einem Bauchgefühl in der Magengegend war uns letztes Jahr im Dezember, als wir unseren Jahresplan „Wirtshaus durchs Joar“ terminisierten (der Neue ist übrigens auch schon fertig…), schon bewusst, es wird eng. Eng für was? Zeit für die Familie, für die Kinder, für das Miteinander und ja, auch Zeit für sich selbst, ein besonders wertvolles aber unterschätztes Gut. Die zusätzlichen anderen Vorbereitungen, Besorgungen und Einladungen in der Adventzeit sowie die verkürzte Helligkeit am Tag können da das Fass schon mal Überlaufen lassen sowie die Laune gehörig ins Ungleichgewicht bringen!  Daher haben wir damals schon beschlossen, den ganzen Dezember Dienstags zu schließen. Unsere Freunde des Mostviertler Buffets müssen wir bis dahin schon ins Neue Jahr vertrösten, aber keine Sorge, ab 9. Jänner geht´s wieder in gewohnter Freude weiter!!!

Zum Abschluss noch eine kleine  Ankündigung: Herr Herbert Pauli hat mir sein Buch „Honig, Zimt und Kerzenduft“ zur Verfügung gestellt. Kleine feine Adventgeschichten sind darin herrlich kombiniert mit klassisch schmackhaften Kekserl-Rezepten. Dazu möchte ich am Wochenende ein kleines Gewinnspiel in Kombination mit einem „Kochabend-Gutschein“ starten. Über rege Teilnahme würde ich mich sehr freuen!

 

Veränderungen und Entscheidungen

prägen (Gott sei Dank…) zu Hauf unser Leben, bereichern sie es doch auf unterschiedlichste Art und Weise. Vermag man bei Veränderungen das Ruder seines Schiffes noch langsam in eine andere Richtung zu lenken bzw. die ein oder anderen Mängel mit etwas Kitt und Farbe auszumerzen, so beschließt man bei einer Entscheidung doch, sein Schinakl im Hafen zurück zu lassen um mit einem neuen Gefährt von dannen zu ziehen. Auch bei uns in er Wirtshauskuchl fielen solche Entscheidungen. Aber halt, die „Wilde Zeit“ ist ja jetzt fast (mehr dazu am Schluss) vorbei, und darum ist diese Nachricht auch gar nicht so wild, wie sie sich anhört 😉 Nein, sie ist sogar sehr erfreulich!

Nach einem langen, schönen Sommer, in dem uns unser bisheriger Eislieferant nicht mehr in Geschmack und Qualität seiner Sorten überzeugen konnte, haben wir uns auf die Suche nach einer neuen Quelle gemacht. Fündig geworden sind wir in Stephanshart bei der Familie Gebetsberger.  Nach der ersten Kostprobe mussten wir keine Sekunde mehr überlegen, das Sortiment wird bis in ein paar Wochen aufgestockt.  Ein paar Cent wird das Bauernhofeis mehr kosten, aber der Geschmack überzeugt schon nach dem ersten Schlecken, versprochen!

Weiteres wird der Zander zukünftig nicht mehr auf unserer Speisenkarte zu finden sein. Warum? Der Zander, auch ein heimischer Räuber-Fisch, benötigt zum Wachsen viel Futter, das schlägt sich im Preis nieder. Heimischer, frischer Zander ist aufgrund der kleinen Bestände in unseren Gewässern maximal im Umkreis eines guten Züchters erhältlich, der Verkaufspreis wäre in einer bodenständigen Gaststätte unzumutbar. Die zweite Möglichkeit ist Frischware vom Gastro-Handel. Diese stammt, je nach Preislage, gerne aus Frankreich, Spanien, etc. Aus ökonomisch nachhaltiger Sicht auch keine sehr zufriedenstellende Option, vor allem weil der Preis pro Kilo auch noch weit über den der anderen Möglichkeiten in Österreich liegt. Ja und woher stammt nun das Zanderfilet, welches bislang auf den traditionellen Speisenkarten unserer Gaststätten stand und vielerorts noch steht? Und warum hält er sich schon so lange trotz starker Alternativen im Speisenangebot? Ich möchte echt keine Zeit mehr dafür verschwenden! Das Preis-Leistungs-Verhältnis hat gestimmt, doch jetzt ist es Zeit, die Kartonagen aus dem Tiefkühlhaus zu verbannen. Die Forelle wird nun fix in unsere Speisenkarte übernommen, Saibling, Lachsforelle oder Karpfen bereichern je nach Angebot unsere Tageskarte „Saisonal und Regional“.

 

DSCN2851[1]
Heimisches Forellenfilet – Fischgenuss ohne Kompromiss

Apropos Tageskarte. Unsere traditionelle „Hasensuppe“ gibt´s weiterhin den ganzen November, auch den Rehbraten wollen wir in dieser Zeit noch nicht missen. Wer noch gerne eine „Hasen-Suppen-Runde“ (1 ganzer Hase für 8 bis 12 Personen mit Beilagen) anmelden möchte, bitte bis Ende November, damit wir bei der Jagd die Hasen bestellen können, genießen kann man ihn gerne auch noch später!

 

20171105_103125
Handwerk und Feingefühl – Hauptgrundzutaten unserer Hasensuppe

 

Ab Donnerstag

geht´s wieder wild bei uns zu, in der Wirtshauskuchl.
Und wie „wild“ es am Teller heuer wirklich wird, zeigt zum Vorgeschmack schon das Titelbild 😉 Denn neben unseren klassischen Wildbraten mit Blaukraut & Semmelknödel und den kurz gebratenen Gustostückerl vom Grill (Hirschsteak, Rehschnitzel, Fasanenbrust) haben wir heuer etwas herum probiert und entstanden ist dabei unser

Burger vom „Pulled Deer“

OMG! Was ist das und was zum Geier hat DAS in einem Wirtshaus verloren?!?!?
Also zum Beginn vertrete ich die Meinung, dass eine Wirtshausküche im ursprünglichem Sinn es schon immer sehr gut verstanden hat, Gerichte von fernen Ländern zu importieren und zu adaptieren, Wiener Schnitzerl und Gulasch sind ja die Paradebeispiele schlechthin.  Der „Burger“ sowie das „Pulled Pork“ sind kulinarische Köstlichkeiten, die mittlerweile nicht nur bei Jugend und Food-Junkies großen Anklang finden. Große Priorität sollten dabei natürlich die hochwertigen, wenn möglich regionalen Zutaten sein. Unser Wirtshausburger mit Brot vom Bäcker, Beef vom Weistracher Angus/Galloway Rind und hausgemachte Cocktailsoße genießt mittlerweile schon einen tollen Ruf. Also warum das Ganze nicht auch mit Wild?

Das Weckerl ist das Gerüst, Feldsalat und leicht angedünstetes aromatisches Blaukraut die Basis, die 24 Stunden gegarte Hirschschulter, die anschließend „gezogen“ wird der Hauptdarsteller. Jetzt fehlt aber noch was, das I-Tüpfelchen sozusagen, da habe ich so lange gegrübelt, bis sich das Problemchen von alleine gelöst hat…

Denn mit einem Anruf brachte sich Christiane ins Spiel, hat sie doch aufgrund Ihres mehr als ertragreich wuchernden Quittenbaums mir einer überdimensionale Quittenlieferung zukommen lassen. Was tun mit diesem Haufen scheinbar undankbaren, harten, säuerlich-süßen Früchten? Dr. Google ist bekanntlich eine große Hilfe, und schon wurde das erste Chutney geköchelt. Begeistert kann man von dieser Arbeit (ich würde eher sagen „Hackn“) nicht wirklich sein. Doch dann kommt der erste Bissen vom Burger, die Müh ist vergessen, und alle im Küchenteam gingen eifrig ans schälen, schneiden, dünsten und abfüllen!
Danke liebe Christiane, nächstes Jahr bitt goar schen wieder!!!

Unsere Wildwochen finden vom
26. Oktober bis zum 12. November statt.
Wir freuen uns sehr auf Euer Kommen und bitten
um Tischreservierung unter 07477/423 64.

20171021_112345[1]

Unsere Chutneys, Marmeladen, Würzen und Dips sind bei uns auch für zu Hause erhältlich. Selbstverständlich werden alle Gläser bei uns in der Küche produziert und abgefüllt. Das Obst und Gemüse stammt zu 100% von Bauern und Gartenfreunden aus der Region.

 

So, meine Lieben,

herzlich Willkommen zum heutigen Sonntag bei uns im Wirtshaus. Und wer sich heute bei uns verwöhnen lässt, dem sei Gewiss, er hat die Qual der Wahl! Zur Vereinfachung gibt´s noch einen schönen Überblick!

Beginnen möchte ich mit unserem Sonntagsklassiker, der Kalbsbrust. Wir wissen, von wo sie her kommt, den wer will schon einen alten Stroh- und Heubeisser, wenn doch nur das Milchkalb das Beste ist! Fein und mager vom Charakter, leicht bekömmlich in der Verdauung und in punkto Ehrlichkeit des Rohproduktes unübertreffbar, ist sie jedoch in vielen Gaststätten bereits ins Hintertreffen geraten und hat, angeboten auf der Tageskarte, schon Seltenheitswert. Bei Klassikern fehlt manchmal halt einfach ein bissal das „Neue“…

Ofenfrisch gibt´s heute auch einen Schweinsbraten, zart gegart und wohl gekrustet erfreut er sich als Mittagsbraten bei der Familie immer großer, beständiger Beliebtheit. Manchmal ist er halt ein bissal fett oder doch ein bissal trocken, und scheidet so die Geister. Der Geschmack ist aber zu 100% gegeben, der Bauch wir notfalls mit dem Semmelknödel immer voll. Sollte der „Schweini“ etwas zu deftig ausgefallen sein, ein Schnapserl wird´s schon richten!

20171015_123710[1]

Nix schief gehen kann mit Gebackenem, in unserem Fall das Cordon – Bleu. Ob junge oder älter Gäste, Beilage nach Wahl, bei großem oder kleinem Hunger, wenn was übrig bleibt, einfach die Alufolie dazu, zur Jause immer eine willkommene Abwechslung. Ein unkompliziertes Gericht, bei dem sich nur in der Ausführung die Geschmäcker unterscheiden. Pute? Schein? Kalb? Huhn?

Ein knackigeres Grillgericht hätten wir mit unseren Schweinsmedaillons gefunden! Kombiniert mit frischem Herbstgemüse, Kroketten und würziger Pfeffer-Soße bilden sie zart rosa gegrillt eine sowohl optische als auch geschmacklich herrliche Komposition, die den Gaumen frohlocken lässt! Als Festgericht gedacht sind sie jedoch nicht immer alltagstauglich, den der sie rosa liebt, kann sie durch nicht essen, und umgekehrt ist es genauso.

Zum Schluss hätten wir noch unser Fischgericht, die heimische Forelle sorgfältig filetiert, man hofft halt, dass sich der Koch auch wirklich Mühe gegeben hat 😉 Wer möchte schon die ein oder andere Gräte im Rachen spüren. Fein bekömmlich, wohl gewürzt sollte man jedoch bedenken, dass das Sättigungsgefühl bei Fisch oft nur von kurzer Dauer ist und der Hunger sich bald wieder einstellen könnte.

Oh, das vegetarische Gericht, ja, das hätte ich fast vergessen! Und das völlig zu unrecht. Schließlich wird gedrosselter Fleischkonsum beharrlich propagiert und hat ja aus gesundheitlichen Gründen jede Berechtigung. Etwas mehr Feingefühl beim Kochen voraus gesetzt erweist sich die gesunde Alternative oft als vernünftige Entscheidung, auch wenn der „Biss“ manchmal ein wenig fehlt.

Ich hoffe, Ihr habt Euch entschieden und habt keine Sorge. Sollte euch heute die Wahl zu schwer gefallen sein, wir freuen uns sehr auf einen neuerlichen Besuch!

Ned böse sein, etwas Spaß muss sein 🙂

Glück oder gutes Timing?

In dem Fall dürften wohl beide Parts ein perfektes Zusammentreffen gefunden haben.
Den wie sonst kann ich mir erklären, dass mein Vorratsschrank jetzt pünktlich vor der angekündigten „Altweiber-Sommer-Woche“ so schön voll geworden ist? Bei diesen herrlichen Temperaturen möchte man doch wirklich nicht mit Topf und Kochlöffel bewaffnet am Herd kämpfen, wenn die Sonne so schön in die Natur lockt!

Raus ins Freie, Augen schließen, tief die Herbstluft einatmen.
Öffnet man dann die Augen und sieht die goldene Farbenpracht der Blätter vergleichbar wie das Schimmern am Meer, füllt man diese Wärme bis ins Herz strahlen!
Wäre doch wirklich schade gewesen, wenn wir ohne diese prächtige Jahreszeit hätten auskommen müssen! Ich hab´s übrigens letzte Woche auch zum Gärtner geschafft um uns und unseren Gästen den Herbst nochmal ins Wirtshaus zu zaubern, sicher ist sicher…

P.S.: Unser Regal im Extrazimmer ist jetzt gut gefüllt mit Marmeladen, Chutney´s, Würzen etc., Geschmack im Glas der bis in die kälteste Winterzeit erhalten bleibt!
Tascherl mit 3 Gläser zum Beschenken und Verwöhnen der Liebsten stehen bereit 😉

Mit Vorfreude, die ist ja bekanntlich die Schönste Freude ist, warten wir nun auf unsere Wildwochen ab 26. Oktober. Ein herzliches Dankeschön geht auch noch an unsere Gäste des letzten „wilden Kochabends“ auf „Rabenlehen“, es war wieder ein wunderbares, nicht nur kulinarisches, Erlebnis!

 

Hurra hurra

der Herbst ist da, oh Schreck oh Schreck, der Gastgarten ist weg. Und das schon seit einer Zeit… Kulinarisch gesehen ist das sicherlich kein Nachteil! So ergänzt nicht nur knackig frisches Gemüse unsere Gerichte, es darf auch wieder deftiger werden. Die engen Sommer-Shirts sowie die Badekleidung ist wieder wohl verstaut im Schrank in Winterpause, die kuschelig warmen Pullis und windfesten Jacken wandern wieder in die erste Reihe der Kleiderablage. Jetzt ist es endlich Zeit, mit seiner wohl geformten Körpermitte nicht mehr ganz so hart ins Gericht zu gehen 😉

Sonntags geht´s daher bei uns bis zur Wildzeit wieder herzhaft gschmackig zu, mit ofenfrischem Schopfbratl und gefüllter Milch-Kalbsbrust. Zwei Klassiker der Wirtshauskuchl deren Haupt-Grundzutat gutes Fleisch ist, und da sind wir bei unserem Fleischer Max aus Weistrach besonders gut aufgehoben!

Apropos Wilde Küche, die findet bei uns wieder vom
26. Oktober bis zum 12. November statt.
Wer so lange nicht warten möchte und es Zuhause (inklusive Eindruck schinden…) einmal richtig wild zugehen lassen will, sich aber doch nicht richtig drüber traut, dem würde ich einen meiner zwei nächsten Kochabende sehr ans Herz legen, die schon an den nächsten Wochenenden statt finden. Dort kochen wir butterweiche Bratenstücke sowie zart rosa gebratene Filets und ich verrate Euch, wie flaumig schöne Semmelknödel sowie dunkle, gschmackige Suppen und Soßen gelingen. Das ganze „Programm“ ist übrigens auch auf die Rindfleischküche übertragbar. Ein toller Abend mit „Mehrwert“ ist also garantiert, Termine sind Samstag, der 7. Oktober sowie Samstag, der 14. Oktober.
Ich würde mich noch sehr über eine Anmeldung freuen! Für Fragen stehen wir gerne im Wirtshaus zur Verfügung (07477 423 64)

P.S.: Eine aktuelle, süße Rezeptidee hier

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
@ work

Zeit für Informelles ;-)

Kommenden Montag und Dienstag, also der 4. und 5. September,
haben wir uns „Zwickel-Frei“ genommen. In unserem Jahreskalender haben wir es zwar
schon vermerkt, jedoch möchten wir es hier nochmals ausdrücklich erwähnen.
Seit unserem letzten Familien-Ausflug weiß ich, wie lästig es ist,
wenn man hungrig vorm Wirtshaus steht und die Türe zu sowie die Kuchl´ kalt ist…
Diese Zeit nutzen wir nicht nur zum Schul- und Kindergarten-Start für unsere Kinder,
sondern auch zum Verarbeiten der letzten (Grill!!!)Wochen. Der Sommer hatte es in sich
und wir haben uns sehr gefreut, dass wir so viele Gäste begrüßen durften. Danke!

P8127989.JPG
Einblick in unsere Wirtshauskuchl

 

Der heiße Jahreszeit scheint sich ja langsam aber sicher in der letzten Runde zu befinden
und der Herbst wartet schon ungeduldig in den Startlöchern. Kürbis sei Dank wird auch die Tageskarte ab Donnerstag in neuem Glanz erstrahlen. Steak-Liebhaber aufgepasst: Da die Resonanz an den Grillabenden so toll war, haben wir beschlossen, die Gustostückerl noch ein Weilchen in allen gewünschte Garstufen für Euch zu zubereiten!

Nach einer wohltuenden Sommer-Pause kehren nun langsam auch die Koch-Runden auf „Rabenlehen“ zurück. Fast ein Jahr ist nun vergangen seit dem ersten Kurs. Ein Jahr, in dem ich mir die Leidenschaft zum Kochen noch mehr bewusst gemacht habe.
Die Freude, die Bekanntschaften, das neue Spektrum an Erfahrungen und die erlebten Gefühle sind sowohl unbeschreiblich als auch unersetzbar.
Wunderbar in unterschiedlichster Art und Weise verstärkte sich das Band zwischen Gasthaus-Kuchl und Kochstudio und lässt die Einflüsse zwischen den Beiden unterschiedlichen Konzepten verschmelzen.

Unter dem Motto „Genuss-Abende für alle Sinne“ gibt´s ein neues Koch-Programm für Herbst/Winter 17/18. Flyer liegen bei uns im Wirtshaus auf, gerne schicke ich ihn auf Anfrage per E-Mail zu! Die Aktualisierung auf der Homepage will dann auch Anfang nächster Woche geschafft werden 😉

 

P6141255.JPG

So, nun zum letzten, aber wohl besonders süßen Punkt:
Martina und Andreas trauen sich am kommenden Samstag, den 9. September
ganz traditionell im großen Stil. Eine klassische Dorf-Hochzeit wie sie im Buche steht und wir dürfen sie bewirten! Aus diesem Grund ist unser Wirtshaus an diesem Tag exklusiv für die Zwei gebucht, den sie haben ganz schön viele Verwandte und Freunde, die mit Ihnen feiern werden. Wir freuen uns schon auf dieses schöne Ereignis, gleichzeitig bedanken wir uns bei unseren anderen Gästen für das
entgegen gebrachte Verständnis!

Oft braucht´s mehr

als nur einen Anlauf, um die echte Wertigkeit eines Produktes voll ausschöpfen zu können, und manchmal geht´s von ganz alleine.

Das Schönste ist, wenn uns Stammgäste etwas in die Küche bringen zum Verarbeiten, dass sie an uns gedacht haben, dass sie wissen, welch Freude wir damit haben.
Unsere lieben Kräuterdamen beispielsweise haben scheinbar mehr als zwei grüne Daumen. Nicht nur die schier unnatürliche Geschwindigkeit wie es wuchert, das Aroma, das satte Grün, da steckt Liebe drinnen! Diese Menge hat uns vor ein paar Jahren noch etwas überfordert. Was tun mit soviel Grün? Nur tiefkühlen? Ja und was mit den ganzen Kräuterexoten, die geschmacklich doch aus der Reihe tanzen? Kommt Zeit, kommt Rat. Heute dekorieren wir nicht nur damit, wir trocknen für unser Kräutersalz und wir pürieren für unser Kräuter-Pesto. Unser klassisches Gemüse gewinnt mehr Schliff mit dem Salz, unser Risotto schmeckt einzigartig mit dem Pesto, die Kräutersoße betört mit intensiverem Geschmack und auch bei unseren Grillabenden wird nicht mit der Verwendung gespart. Macht Spaß. Apropos Grillabende.

Letzten Freitag Abend, so irgendwo im regen Treiben des Wirtshaus-Lebens, stand er da, der Bert. Wie fast jedes Jahr, mit einem Küberl voller Pilze! Und das ist das, was ich meine, wenn´s von alleine geht. Sautiert, gebacken, á la Crème zu Nudeln, Fleisch, am Salat, zur Suppe… so viele Ideen, und das nur beim Anblick dieser Schwammerl…
Um vor lauter Übermut nicht alles auf einmal angehen zu wollen, wurde bei uns in der Kuchl beratschlagt und dann beschlossen, sie heuer zu trocknen, für eine feine Suppe bzw. Soße. Da haben wir alle länger was davon!

Was ist los?

Viel ist los, zumindest sind wir fleißig am Grillen, unglaublich, wir haben schon wieder Halbzeit! Und an so einem Grillwochenende gibt´s Einiges zu tun, den unser Salat- und Beilagenbuffet soll keine Wünsche offen lassen. Knackig frische Salate werden geschnippelt, zerkleinert, verfeinert und mariniert. Gartenfrisches Gemüse verarbeiten wir zu gschmackigen Beilagen, man wird ja schon satt bevor die Hauptspeise antanzt!

Das gut abgehangene und gereifte Fleisch von unserem Nachbar-Fleischhauer Max wird zugeputzt, portioniert und bei Bedarf adrett auf Spieße gesteckt, der Fisch wird entgrätet und mariniert, ja, kurz gesagt, es wird uns nicht fad 🙂
Man kann es kaum in Worte fassen, welch Freude es macht, solche regionale Top-Produkte mit seinen Händen verarbeiten zu können. Ich mag gar nicht denken, wie umständlich manche Küchen scheinbar einfache Produkte mit viel Aufwand organisieren müssen, während wir nur „einmal umfallen“ brauchen. Doch, und das ist eine kleine Interpretation von meinem Verständnis für Wirtshausküche, lassen wir eine sanfte Brise Exotik durch unsere Speisenkarte wehen.

Garnelen und Jakobsmuscheln, Komponenten unserer Fischvariation, sind aufgrund ihrer Zucht- und Import-Geschichte berechtigt etwas umstritten, außerdem verhalten sie sich auf der Speisenkarte wie der Löwe in der Antarktis. Dennoch, Fernweh, der Wunsch nach etwas nicht Alltäglichem und auch nach Etwas, was der Einzelhandel häufig in minderer Qualität liefert, haben nicht nur einige unserer Gäste, sondern auch manchmal ich! Da traf es sich prächtig, dass unser Großlieferant seine Garnelen in „Blue-Label“ Qualität anbietet und die Jakobsmuscheln MSC zertifieziert sind.
Was das genau bedeutet, sei Nebensache, denn der Geruch, die Konsistenz und letztendlich der Geschmack überzeugen und lassen mich bei geschlossenen Augen den Hauch der Ferne spüren!

Herzlichen Dank an Alle, die bisher bei unserer Grillerei zu Besuch waren und an jene, die es noch gustert: am 25. und 26. August sowie am 1. und 2. September wird noch herzhaft am Dorfplatz gegrillt. Bitte Tischerl reservieren nicht vergessen…

P. S.: Eine Rezeptidee für Grill-Champignons gibt´s hier Kochidee