Seit über 5 Jahren betreibe ich nun diesen „Blog“, und, naja, wie es in einem Wirtshaus halt generell so üblich ist, wird alles zweck-entfremdet, zwangsoptimiert und auf den eigenen Betrieb zugeschnitten, einerseits aus praktischen, andererseits aus wirtschaftlichen Gründen.

Anfangs war der ganze Ausflug eher ein persönliches Ding. Erst mit der Zeit verknüpften sich die Inhalte immer mehr mit unserem Gasthof. Mit Erfahrung kommt Spaß, dann Sicherheit. Da mir unsere normale Homepage immer zu starr, zu unflexibel und zu unpersönlich war, schien die Zeit reif, die „Wirtshauskuchl“ als unsere Homepage zu etablieren. Mittlerweile hat sie sich zu einem beliebten Treffpunkt und Informations-Quelle außerhalb unseres Wirtshauses gemausert. Gespickt mit ausschließlich persönlichen Gedanken und Ideen, wandelbar und anpassbar zu jeder Zeit,
ohne fremde Hilfe, ich habe sie sehr lieb gewonnen.

Lydia Maderthaner
Mutter, Ehefrau, Tochter und Wirtin
kocht mit einem großartigem Team in der Wirtshausküche bemüht & leidenschaftlich, dekoriert sehr gerne den ein oder anderen Winkel im großen Haus.

Karl Maderthaner
Vater, Ehemann, Sohn und Wirt
betreut mit einem großartigem Team unsere Gäste, er ist der große Gastgeber in unserem Wirtshaus, sorgt dafür, dass vom „Griaßn“ bis zum „Pfiatn“ der Charme unseres Familienbetriebes bis zum Tisch getragen wird.

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Natürlich möchte ich noch die gesamte Wirtsfamilie erwähnen, ohne die es diesen Blog ja auch nicht geben würde. Den kein Dorfwirtshaus überlebt ohne Familienverband!

Karl Maderthaner, mein Mann
Matthias und Hannelore, unsere Kinder
Johanna und Friedrich (*12/2019), Anna und Konrad, unsere (Groß)Eltern

3351 Weistrach, Dorf 2

Zeit und Lust für eine kleine Reise durch Weistrach mit mir als Wirtin und Christoph Gessl vom Genussfernsehen? Vor über 4 Jahren durften wir bei einer Werbeproduktion mit NAPOLEON Gourmet Grills (gesendet auf ORF III) mitwirken. YouTube sei dank ist der Link natürlich immer noch gut gespeichert, und am Ergebnis sieht man, dass dieser Tag echt Spaß gemacht hat!

8 Kommentare

    1. Hallo lieber Christoph!
      Danke für das Interesse bezüglich unserer Wildwochen. Reh und Hirsch traditionell und modern zubereitet gibt es vom 26. Oktober bis 13. November. Bei unserer „Hasensuppe“ sind wir abhängig von der ersten Treibjagd in Weistrach. Wir hoffen, dass ab spätestens 30. Oktober der Hase bei uns im Kochtopf landet.
      Wir freuen uns schon auf ein wildes Kochen in der Kuchl 😉

  1. Guten Tag FrauMaderthaner
    Ich habe ihre Bratapfeltorte gebacken. Leider haben sich die Äpfel angehoben und sie schwammen oben auf. Zudem hat sich der Teigboden teilweise aufgelöst.
    Was habe ich falsch gemacht?

    1. Liebe Frau Schuler, ich habe etwas nachgedacht und gegrübbelt, Äpfel die aufschwimmen und auflösender Teigboden könnte bedeuten, dass vielleicht die Obers/Puddingmasse zu flüssig war. Der Obers wird ja zuerst mit Puddingpulver und Zucker seperat gut aufgekocht, bis er blubbert, das wäre eine zähflüssige, klebrige Konsistenz, die ist im Regelfall so dick, dass sie Gleichschwer mit den Äpfeln wäre und sich wie ein Pudding darüber legt… das wäre meine einzig mögliche Vermutung. Backform mit Mürbteig auskleiden, geviertelte geschälte Äpfel darauf verteilen, aufgekochte Puddingmasse heiß darüber gießen, 50 Minuten backen. Ich hoffe sie gelingt beim zweiten Versuch 😉 glg Lydia

  2. Hallo Frau Maderthaner, hab gerade die Bratapfeltorte gebacken, die ist oben nicht so schön gebräunt wie ihre, sondern Vanillepuddinggelb. Hab 160 grad ober und unterhitze gebacken. Warum ist bei Torte die Schicht oben so schön braun und bei mir nicht😬. Vielen lieben Dank und liebe Grüße, Michaela Fink

    1. Liebe Frau Fink, es ist, so denke ich zumindest, ganz normal das Ergebnisse bei Rezepten je nach KöchIn und Küche bzw. Geräte variieren. Auch bei uns sieht die Bratapfeltorte immer etwas anders aus, je nachdem wer sie macht. Wenn die Torte nicht braun geworden ist, hat das auf den Geschmack nicht so viel Einfluss, wohl aber auf die Optik. Jeder Backofen ist auch etwas anders, in meiner privaten Küche backe ich sogar nur bei 150 grad… Vielleicht einfach mit etwas mehr Hitze garen oder die letzten 10 Minuten nochmal höher schalten. Ob die Backdauer 50 Minuten oder 60 beträgt, hat auf das Endresultat kaum Auswirkung. Ich gebe zu, wir in der Wirtshauskuchl reagieren oft etwas Situationselastisch, unser Fokus liegt auf Handwerk, Frische und Produktqualität. Daraus resultierende Schwankungen nehmen wir ganz natürlich, und bei Bedarf reagieren wir beim nächsten Mal darauf 🤗 gutes gelingen beim nächsten Mal,
      Ganz liebe Grüße aus Weistrach,
      Lydia Maderthaner

  3. Liebe Frau Maderthaner,
    Ihre Apfeltorte ist ein Gedicht. Ich habe nur eine Frage? Bei der Fuelle: Was/wann mache ich mit dem Schglagobers?
    GLG Frau Helene

    1. Liebe Frau Novak,
      Es freut mich sehr, dass Ihnen die Apfeltorte schmeckt, ich gehe davon aus, dass es sich um die Bratapfeltorte handelt. Die Tortenform wird mit dem Mürbeteig ausgelegt, anschließend wird dieser mit den geschälten und geviertelten Äpfeln belegt. Der Überguss besteht aus flüssigem Obers, Zucker und Puddingpulver. Diese 3 Komponenten werden in einem Topf unter ständigen Rühren aufgekocht und dann gleichmäßig über die Äpfel gegossen. Nun die Torte 50 Minuten bei ca. 160 Grad backen. Genussfertig ist sie, nachdem sie komplett abgekühlt ist. Sollten sie noch eine Frage haben, melden Sie sich bitte. Viel Freude beim Nachbacken, liebe Grüße, Lydia

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