ums Wirtshaus!

Es hat sich (fast) ausgekocht auf dieser Seite… Hier habe ich seit Beginn der Homepage/des Blogs immer über Ideen zum Kochen aus der Wirtshausküche geschrieben. Das war fein, und hat hoffentlich nicht nur mir gefallen. Doch seit einigen Monaten bin ich nicht mehr so ganz happy über diese Seite, Rezepte findet man ja immer wieder im Alltag… Über dem Sommer ist der Gedanke gereift, hier über die ein oder andere Geschichte rund ums Wirtshaus zu schreiben. Ob besondere Empfehlungen, Deko-Inspirationen, Ausflüge oder andere Dinge, die mich einfach inspirieren, beschäftigen oder auch unterhalten. Und vielleicht ist das ein oder andere Rezept ja auch mal wieder dabei 😉

Die Spatzen haben´s ja schon vor einem Weilchen von den Dächern gepfiffen, aber spätestens seit unser Bäckermeister aus unserer „alten Bar“ ausgezogen ist, war klar, da tut sich was 😉 „Eine neue Stubn!“ dachten die Einen, „Eine neue Bar“, freuten sich die Anderen oder „Ein neues Cafe!“, jubelten die Nächsten… ja wenn Gastro so einfach wäre, wir würden es machen, sofort! Aber die Komplexität in der Gastronomie wird einem häufig erst dann bewusst, wenn man es einmal ein Weilchen gemacht hat.

Dieses Jahr war ja für uns ein wirklich besonderes Jahr. Nach einigen familiären, persönlichen, gesundheitlichen und somit auch betrieblichen Entscheidungen dachten wir Ende letzten Jahres, jetzt pendelt sich alles wieder etwas ein… Das spürten wir auch, und es tat gut. Dann explodierte das „Mostbratl“ wie eine Bombe in unserem Wirtshaus, und ja, da hat sich in Vielerlei Hinsicht einiges getan! Das war wirklich schön, und ist nach wie vor sehr schön, wir sind sehr dankbar dafür.

Die „alte Bar“ ist, in Kombination mit unserem Innenhof, noch so ein Platz in unserem Haus, auf den man nicht unbedingt stolz ist. Das ist bei alten Häusern normal und stört grundsätzlich nicht. Doch jetzt ist so ein Zeitpunkt, wo man spürt, das will man schöner gestalten. Und der Begriff „gestalten“ ist ein perfekter Anfang. Wir fangen an, einen „Wohlfühlbereich“ zu gestalten. <<<„Wie bitte?!?!?“>>> Ja, richtig, eine Art „Wohlfühlbereich“ – eine „g´moa – Stubn“ (g´moa auf Mostviertlerisch: gemein, einfach, ehrlich, gemütlich; Quelle mostwiki.at) Natürlich geht das mit ein paar Tische einher, dort kann man selbst verständlich etwas essen, einen Kaffee trinken, eine Mehlspeise genießen, sich bei einem Aperitif auf die bevorstehende Feier freuen, das Fußballspiel bei einem Seiterl mit fiebern, auf ein Plauscherl sich treffen oder oder oder… Freiraum, Freiraum zum Mensch sein. Und da man Mensch auch gerne im Freien ist, wird man auch über den neuen Raum in den Innenhof gelangen können. Luft zum Atmen, ohne Gastgarten, einfach zum Verweilen. Dieses Projekt ist aber noch in etwas Ferne… Neugierig geworden? Wir sind es genauso 😉

Öffnungszeiten werden sich, so wie von Einigen erhofft, erwartet oder auch erwünscht, nicht ändern. Dafür ist uns die berühmt berüchtigte „Work-Life-Balance“ zu wichtig, es würde auch nicht lange gut gehen, und jeder, der schon einmal an seine Grenzen gestoßen ist, wird uns verstehen. Wir lieben das, was wir machen, zu sehr, um da noch einmal ein Risiko einzugehen, und wir sind sehr dankbar, wenn wir das mit Euch teilen dürfen!

Fertigstellungszeitraum Ende Februar… Wir freuen uns schon!

 

 

 

 

 

 

%d Bloggern gefällt das: